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Bestattungskosten und Gebühren für den Friedhof

Bestattungskosten

Diese Kosten kommen bei einer Beerdigung auf Sie zu

Über Bestattungskosten machen sich Angehörige nach einem Todesfall nur ungern Gedanken. Viele schieben das Thema erst einmal zur Seite um der Trauer Raum zu lassen. Irgendwann muss sich allerdings jeder mit der Frage auseinandersetzen, welche Ausgaben für eine Beerdigung anfallen.

Bestatter und andere Dienstleister

Der sicherlich wichtigste Punkt sind die reinen Leistungen des Bestattungsunternehmens. Darunter fallen unter anderem Kosten für die Überführung des Toten. Hinzu kommen die hygienische Versorgung des Verstorbenen, sowie eine eventuelle Einäscherung. Auch der Sarg und/oder die Urne gehören dazu, vorausgesetzt es handelt sich um eine Erdbestattung.

Der zweite Kostenpunkt sind externe Dienstleister, die je nach Gestaltungswunsch im Rahmen einer Beerdigung beauftragt werden (Floristen, Traueranzeige und -karten, Sterbebild Musiker etc.).  Meist laden die Angehörigen nach der Beerdigung außerdem noch zum gemeinsamen Mittag-, Abendessen, oder Kaffee und Kuchen. Auch diese Kosten müssen in der Summe der Bestattungskosten berücksichtigt werden. Überdies darf der Grabstein in dieser Auflistung nicht vergessen werden. Dieser kann je nach Gestaltung mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlagen.

Erwerb einer Grabstelle als Kostenpunkt der Bestattungskosten

Weiterhin zählt der Erwerb einer Grabstelle zu den Bestattungskosten. Durch die Zahlung der Friedhofsgebühren sichern Sie den Erhalt sowie die Nutzungsrechte an einer Grabstelle. Die Friedhofsgebühren setzen sich einerseits zusammen aus den Grabkosten (Nutzungsrechte für eine bestimmte Zeit; meist 20 Jahre) und andererseits aus den Beisetzungsgebühren.

Die Beisetzungsgebühren umfassen:

  • Öffnen der Grabstelle
  • Auskleiden des Grabes
  • Schließen des Grabes
  • ggf. Kühlraum, Nutzung der Trauerhalle, Träger für Urne und Sarg

Die Höhe der Kosten ist einerseits abhängig von der Grabart und andererseits vom jeweiligen Friedhof (Schwankungen von mehreren hundert Euro möglich). Sie können aber je nach Beisetzungsort mehrere Tausend Euro betragen. Als Faustregel lässt sich anwenden, dass die Gebühren für den Friedhof etwa ein Drittel der gesamten Bestattungskosten ausmachen.

Kosten für Formalitäten

Totenschein, Sterbeurkunde, Abmeldung von der Krankenkasse – Abgesehen von der Organisation der Beerdigung müssen nach einem Todesfall viele Behördengänge erledigt werden. Diese kann auf Wunsch allerdings der Bestatter für Sie übernehmen. Meist geht der Bestatter dabei finanziell in Vorleistung und stellt Ihnen schließlich die Kosten neben seinen Eigenleistungen später in Rechnung. Der Vorteil: Sie begleichen einen Großteil der Rechnung bei nur einem Rechnungssteller.

Bestattungskosten richten sich nach Bestattungsart und Bestattungsort

Je nach Bestattungsart und Bestattungsort können bei einer Beerdigung ganz unterschiedliche Kostenpunkte auf Sie zukommen. Bei einer Seebestattung fallen beispielsweise keine Friedhofsgebühren an, dafür sind Gebühren für die Reederei zu entrichten. Der Sarg bei einer Einäscherung ist meist deutlich günstiger als der Sarg bei einer Erdbestattung. Dafür kommen bei ersterer Kosten für eine Urne hinzu.

Kostenpunkte einer Bestattung im Überblick:

  • Leistungen des Bestattungsunternehmens (sofern die Bestattung auf einem Friedhof stattfindet)

    • Überführung des Verstorbenen
    • Hygienische Versorgung
    • Sarg/Urne
    • ggf. Einäscherung
  • Friedhofsgebühren (sofern die Bestattung auf einem Friedhof stattfindet)

    • Grabkosten für die Grabnutzung
    • Öffnen und Auskleiden der Grabstelle
    • Schließen und Ebnen der Grabstelle
    • ggf. Nutzung von Kühlraum
    • ggf. Nutzung der Trauerhalle
    • ggf. Sarg-/Urnenträger
  • Optionale Leistungen externer Dienstleister

    • Florist
    • Grabstein
    • Traueranzeige, -karten, Sterbebild
    • Musiker
    • Trauerredner
    • Speisen und Getränke
  • Formalitäten

    • Totenschein
    • Sterbeurkunde

Ein Durchschnittswert für die Bestattungskosten lässt sich daher nur schwer festmachen, diese können von 3.000 Euro bis über 8.000 Euro schwanken. Am besten besprechen Sie Ihre Vorstellungen direkt mit dem Bestatter Ihrer Wahl. Das Bestattungsinstitut Joachim Männer in Ingolstadt berät Sie gerne in Bezug auf alle anfallenden Kostenpunkte.

Kreuz auf Grab

Was es wirklich bedeutet ein Bestatter zu sein

Mehr als Totengräber und Leichenverscharrer

„Bestatter, das sind doch die Leute, die die Toten durch die Straßen fahren und begraben“ – das zumindest verbinden die meisten mit diesem Beruf. Die wenigsten können verstehen, wieso jemand diese Arbeit gerne ausführen will. Hauptsächlich deshalb, weil kaum jemand wirklich weiß, was es bedeutet ein Bestatter zu sein.

Was viele Menschen vergessen: In einem Bestattungsinstitut wird nicht nur mit Toten gearbeitet. Natürlich entfällt ein großer Teil der Arbeit auf den Transport und das Begraben von Leichen. Für diese Arbeit bedarf es natürlich physischer Belastbarkeit, ebenso aber des nötigen Respekts gegenüber dem Verstorbenen und dem Tod im Allgemeinen.

Die Hinterbliebenen nicht vergessen

Über diese „technischen“ Aspekte des Berufs dürfen aber die Hinterbliebenen eines Toten nicht vergessen werden! Für den Bestatter mag der Tod Alltagsgeschäft sein, für Familienangehörige und Freunde von Verstorbenen ist er das aber nicht und genau dessen muss sich ein Bestatter zu jeder Zeit bewusst sein.  Angehörige haben meist eine Menge Fragen und wissen nicht genau welche Schritte sie nun in welcher Reihenfolge einleiten sollen.

Hinzu kommt der emotionale Zustand. Einen geliebten Menschen zu verlieren macht traurig. Es ist nicht leicht mit dieser Trauern umzugehen. Hierzu ist psychische Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen nötig. Bestatter sind Dienstleister, Kundenbindungen sind unerlässlich. Es ist deshalb wichtig das Vertrauen der Angehörigen zu gewinnen und ihnen Sicherheit und in der schweren Zeit einen Anker zu geben.

Bestatter sind Seelsorger und Ansprechpartner

Eine Beerdigung ist der letzte Schritt im Leben eines Menschen. Sie soll würdevoll sein, schön und emotional. Sie soll allen Angehörigen, Freunden und Bekannten die Möglichkeit geben sich ein letztes Mal vom Toten zu verabschieden. Wir beim Bestattungsunternehmen Joachim Männer in Ingolstadt tragen maßgeblich dazu bei, damit das auch gelingt.

Jede Beerdigung ist anders, jede Familie hat andere Wünsche und Vorstellungen. Hinzu kommen Sitten, religiöse oder spirituelle Ansichten. Toleranz ist daher ein weiteres Charaktermerkmal eines guten Bestatters. Wer nicht mit Menschen arbeiten möchte, der wird in einem Bestattungsunternehmen nicht Fuß fassen können.

Es lässt sich also feststellen, dass der Beruf des Bestatters natürlich an einige „banalere“ Kriterien, wie physische Belastbarkeit oder beispielsweise einen Führerschein gekoppelt ist, jedoch ist die emotionale Stärke deutlich wichtiger. Bestatter sind keine Menschen, die Tote in Löchern verscharren, Bestatter sind ebenso Seelsorger, Vertraute und Ansprechpartner für alle Art von Fragen, die der Tod aufwirft.

Wenn Sie sich für den Facetten reichen Beruf des Bestatters interessieren, freut sich das Bestattungsinstitut Joachim Männer in Ingolstadt auf Ihre Bewerbung.

Das erste Weihnachtsfest nach einem Todesfall

Der Tod hat an Weihnachten in den Köpfen der Menschen keinen Platz. Weihnachten ist das Fest der Freude. Man lacht, singt, lebt jahrelange Traditionen aus und schafft gemeinsame Erinnerungen. Umso tiefer ist die Wunde, die ein Todesfall in die Weihnachtszeit reißt.

Plötzlich ist alles nicht mehr so, wie es einmal war, plötzlich ist ein Platz am Weihnachtstisch leer. Und plötzlich steht die Frage im Raum: Wie wird es sein, das erste Weihnachtsfest ohne den geliebten Menschen? Und vor allem: Wie soll ich mich verhalten?

Der Trauer Raum geben

Ihnen muss bewusst sein, dass das Weihnachtsfest nicht mehr so ablaufen wird, wie in den Jahren zuvor. Wenn der Verstorbene an Weihnachten immer eine Geschichte vorgelesen hat, dann kann das nicht ersetzt werden. Dementsprechend unklug ist es, zu versuchen das Thema Tod auszuklammern.

Binden Sie es stattdessen in die Feierlichkeiten ein. Wenn Sie im Familienkreis feiern, werden alle Menschen dasselbe fühlen. Hängen Sie nicht an alten Traditionen, sondern schaffen Sie neue. Zünden Sie beispielsweise eine Kerze an, sprechen Sie gemeinsam ein Gebet oder legen Sie ein Foto des Verstorbenen unter den Weihnachtsbaum.

Kommunikation

Keiner weiß, wie es Ihnen wirklich geht und was sie wollen. Wenn Sie an Weihnachten keine Anrufe wünschen, dann kommunizieren Sie das auch so. Haben Sie keine Angst davor, was andere denken könnten, wenn Sie Weihnachten alleine verbringen wollen. Wenn Ihnen das hilft, dann ist das vollkommen in Ordnung.
Sprechen Sie Ihre Sorgen und Ängste aus und überlegen Sie sich gemeinsam mit anderen eine Lösung. Tun Sie nichts, nur weil man es von Ihnen so erwartet.

Niemand will Ihnen etwas Böses

Trauer überfordert viele Mit-Menschen. Sie wollen helfen, wissen aber nicht wie. Nehmen Sie es Freunden und Familienmitgliedern nicht übel, wenn sie Sie mit Vorschlägen und Tipps überhäufen. Sie alle wollen nur das Beste für Sie.
Wenn es Ihnen zu viel wird, kommunizieren Sie das!

Wenn Sie noch mehr Informationen oder Rat benötigen steht ihnen Alwin Paff Inhaber vom Bestattungsinstitut Joachim Männer Ingolstadt vertrauensvoll zur Verfügung.

Weihnachtsgrüße trotz Todesfall?

„Frohe Weihnachten“, „Besinnliche Feiertage“, „Schönes Fest“ – Bunt bedruckte Weihnachtskarten gehören zu den Feiertagen wie Christbäume und Glühwein. Sie sind schnell gekauft, beschrieben und an diverse Freunde verschickt. Doch wie wünsche ich jemandem ein frohes Fest, der gerade versucht den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten?

Einem trauernden Menschen ein fröhliches Fest zu wünschen erscheint allein aus ethischen Gründen unrecht. Bevor Sie also eine Standardkarte verschicken, lassen Sie das mit den Weihnachtsgrüßen lieber gleich sein. Wollen Sie diesem Menschen aber eine Freude machen, dann gestalten Sie die Karte individuell.

So gestalten Sie eine Weihnachtskarte im Trauerfall

Zurückhaltende Formulierungen

„Ich wünsch dir ein super schönes Weihnachtsfest mit deiner Familie. Lass dich reich beschenken und genieße den Abend in vollen Zügen“ – Seien Sie ehrlich, eine solche Weihnachtskarte würden Sie in der Trauerphase nicht lesen wollen. Verzichten Sie auf überschwängliche Wünsche und Floskeln fürs Fest und formulieren Sie zurückhaltend.
Dazu gehört auch an der Trauer teilzunehmen und diese nicht auszuschweigen. Gute Satzanfänge sind beispielsweise „Trotz des traurigen Anlasses wünsche ich dir …“ oder „Auch in dieser schweren Zeit möchte ich dir, ….“. Lassen Sie den Empfänger spüren, dass er nicht alleine ist. Was genau der Inhalt des Textes ist hängt selbstverständlich vom zwischenmenschlichen Verhältnis ab.

Die richtige Karte

Ebenso wie bei den Formulierungen müssen Sie auch bei der Kartenwahl etwas dezenter sein. Tanzende Rentiere, lachende Weihnachtsmänner oder verspielte Schneemänner müssen ebenso wie knallbunte Farben im Regal bleiben.

Es gibt durchaus auch gedecktere Weihnachtskarten mit verschneiten Landschaften oder Mistelzweigen und Kerzen. Sie können auch ganz auf eine Karte verzichten und stattdessen ein paar Zeilen auf einem schönen Briefpapier schreiben.

Mir fehlen die richtigen Worte

Es ist absolut keine Schande, wenn Sie nicht wissen, wie Sie Ihre Wünsche fürs Fest angemessen formulieren. Bevor Sie den Gedanken an Weihnachtsgrüße ganz verwerfen, greifen Sie auf ein schönes Weihnachtsgedicht oder einen schönen Spruch zurück der Trost spendet.
Wichtig ist, dass Ihre Worte ehrlich sind. Nur dann werden sich Trauernde auch darüber freuen.

Sie möchten mehr über das Thema Bestattung erfahren? Wir vom Bestattungsinstitut Joachim Männer in Ingolstadt sind immer für Sie da.

Die ersten Tage nach dem Todesfall

In den ersten Tagen nach dem Ableben eines Angehörigen warten weitere Aufgaben auf die Hinterbliebenen. Handelt es sich bei dem Todesfall um einen Unfalltod, muss beispielsweise innerhalb von 48 Stunden das Versicherungsunternehmen unterrichtet werden, meist wird nur dann die Unfallversicherung ausgezahlt.

Kümmern Sie sich um die Sterbeurkunde

Ein weiterer wichtiger Punkt um den sie sich kümmern müssen ist die Sterbeurkunde. Diese muss spätestens am dritten Werktag nach Eintritt des Todesfalls beantragt werden. Hierfür benötigen Sie Ausweispapiere, Totenschein so wie eine Personenstandsurkunde des Verstorbenen. Bei Ledigen Personen ist das die Geburtsurkunde, bei Verheirateten die Heiratsurkunde und bei Verwitweten die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners. Bei Geschiedenen bedarf es zusätzlich des Scheidungsurteils.

Beachten Sie, dass nicht das Standesamt des ursprünglichen Wohnortes für die Sterbeurkunde zuständig ist, sondern das Standesamt am Sterbeort. Da Sie die Sterbeurkunde bei einigen Ämtern und Behörden (Sterbegeldversicherung, Lebensversicherung, Rentenversicherung) vorlegen müssen, ist es ratsam sie sich gleich in mehrfacher Ausführung ausstellen zu lassen. Bei der Abmeldung anderer Versicherungen (z.B. Autoversicherung) reicht aber auch eine Kopie.

Finden Sie das Testament

Beinahe ebenso wichtig wie die Sterbeurkunde ist das Testament, das den Nachlass des Verstorbenen regelt. Dieses müssen Sie, sollten Sie es zu Hause finden, beim Nachlassgericht einreichen, damit alle Erben informiert und zu einer Testamentseröffnung geladen werden können. Zuständig ist das Amtsgericht in dessen Bezirk der Verstorbene zuletzt seinen Wohnsitz gemeldet hatte. Achten Sie darauf, dass sie dort alle Unterlagen einreichen, die Testamentscharakter haben könnten. Wird ein Testament nicht eingereicht, können Sie sich strafbar machen.

Es besteht die Möglichkeit, dass der Verstorbene noch zu Lebzeiten das Testament gegen eine Gebühr in eine amtliche Verwahrung gegeben hat. Dann ist es meist bereits beim Nachlassgericht hinterlegt.

Erkundigen Sie sich nach einem Erbschein

Einige Angelegenheiten können Sie nur regeln, wenn Sie als rechtmäßiger Erbe des Verstorbenen ausgewiesen sind. Kümmern Sie sich deshalb rechtzeitig um einen Erbschein. Das Dokument ist ein amtliches Zeugnis und dient als eine Art Nachweis gegenüber Dritten wie Banken oder Versicherungen.

Sie können den Erbschein bei einem Notar oder direkt beim Nachlassgericht beantragen. Das Verfahren ist jedoch recht aufwendig und die Kosten für die Ausstellung des Erbscheins sind von der Nachlasshöhe abhängig und können bei hohen Erbsummen über 1.000 Euro betragen. Am besten fragen Sie deshalb zunächst nach, ob die Behörde an die Sie sich wenden wollen überhaupt einen Erbschein fordert. In einigen Fällen reicht eine beglaubigte Abschrift des Testaments als „Ausweispapier“ auch aus.

Liegt eine Kontovollmacht des Verstorbenen vor, die im Todesfall wirksam wird, benötigen Sie keinen Erbschein, um auf das Bankkonto zuzugreifen.

Wichtig: Ein Erbschein wird nur dann ausgestellt, wenn Sie das Erbe auch antreten!

Kündigen Sie gegebenenfalls Mietverhältnisse

Überlegen Sie nach dem Todesfall zügig, wie Sie mit einer Miet-Wohnung des Verstorbenen verfahren wollen. Teilte sich der Tote die Räumlichkeiten mit einem Lebenspartner geht das Mietverhältnis nach dem Tod auf diesen über. Beachten sie sonst, dass auch im Todesfall die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten gilt. Solange müssen sie gegebenenfalls weiter Miete bezahlen.

Besonderheiten gelten, wenn der Verstorbene in einem Pflegeheim untergebracht war. Hier markiert der Todestag das Vertragsende. Besprechen Sie mit der Heimleitung, bis wann Sie alle Habseligkeiten aus dem Zimmer des Verstorbenen ausräumen müssen.

Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr darüber, worum Sie sich in den ersten Wochen nach einem Todesfall noch kümmern müssen.

Wenn Sie noch mehr Informationen benötigen steht ihnen Alwin Paff Inhaber vom Bestattungsinstitut Joachim Männer Ingolstadt vertrauensvoll zur Verfügung.

Todesfall und nun?

Todesfall – Und nun?

Wenn eine geliebte Person verstirbt, ist das traurig, stellt Angehörige aber zugleich auch vor einen ganzen Haufen Aufgaben. Nicht immer konnte der Verstorbene seine Angelegenheiten vor seinem Tod regeln, für die Hinterbliebenen warten dann Formalien und Verpflichtungen, die nacheinander abgearbeitet werden müssen.

Diese Schritte müssen Sie beim Ableben eines Angehörigen beachten

Benachrichtigen Sie zunächst einen Arzt

Ist der Todesfall zu Hause in einem Pflege- oder Altersheim eingetreten muss einer der ersten Anrufe einem Arzt gelten. Dieser muss den Tod offiziell bestätigen und den Totenschein ausfüllen. Hat der Arzt Zweifel an einem natürlichen Tod, wird die Polizei hinzugezogen. Bei einem Todesfall im Krankenhaus kümmert sich die Krankenhausverwaltung um den Todesnachweis.

Suchen Sie wichtige Unterlagen zusammen

Um weitere Schritte einleiten zu können, ist es nötig, im Anschluss erste wichtige Unterlagen zusammenzusuchen. Einige Dokumente benötigt der Bestatter, um die Beerdigung koordinieren zu können, andere sind nötig, um finanzielle Angelegenheiten zu regeln.

Um folgende Nachweise sollten Sie sich bei einem Todesfall sobald als möglich kümmern:

  • Personalausweis
  • Totenschein
  • Nachweis über den letzten Wohnsitz
  • Geburts-/Heiratsurkunde; ggf. Scheidungsunterlagen
  • Bei Verwitweten: Sterbeurkunde und Totenschein des Ehepartners
  • Renten- und Versicherungsunterlagen
  • Testament
  • Bestattungsvorsorgevertrag falls vorhanden
  • Grabdokumente falls vorhanden

Benachrichtigen Sie nahe Angehörige und Arbeitgeber

Zu einer der schwersten Aufgaben bei einem Todesfall gehört sicherlich die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen. Es ist jedoch wichtig mit der Trauer und den Bestattungs-Organisationen nicht alleine zu bleiben. Im Familienkreis finden Sie Trost und können gemeinsam über das weitere Vorgehen beraten.

Vor allem bei jungen Kindern ist es oft nicht einfach über den Tod eines geliebten Menschen zu sprechen. Sie verstehen oft noch nicht, was das Ableben wirklich bedeutet. Überlegen Sie sich deshalb vorher, wie Sie ihnen eine Todesnachricht richtig vermitteln können.

War der Verstorbene noch Berufstätig sollten Sie auch Bedenken dem Arbeitgeber den Todesfall so bald als möglich mitzuteilen. Sie können zudem ihren eigenen Arbeitgeber in Kenntnis setzen. Im Todesfall werden ihnen in der Regel einige Tage Sonderurlaub gewährt.

Ziehen Sie einen Bestatter hinzu

Ein Bestatter sollte bei einem Todesfall so früh wie möglich hinzugezogen werden. Er hat unterstützende und beratende Funktion. Das Bestattungsunternehmen Joachim Männer in Ingolstadt beispielsweise kann ihnen all ihre organisatorischen Fragen beantworten und Sie bei vielen Aufgaben entlasten.

Im Beratungsgespräch mit dem gewählten Bestatter werden erste Sachverhalte geklärt. Es wird entschieden, welche Aufgaben das Bestattungsunternehmen übernehmen soll und welche Angelegenheiten die Angehörigen lieber selbst regeln.

Vorsicht: Es kann vorkommen, dass der Verstorbene bereits vor seinem Tod mit einem bestimmten Bestatter einen Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen hat. Hier kann im Gespräch geklärt werden, welche Festlegungen dort getroffen wurden.

Es ist allerdings nicht nötig, den Verstorbenen sofort ins Bestattungsinstitut zu überführen. Angehörigen bleiben bis zu 36 Stunden, um den Leichnam zu Hause aufzubahren und sich zu verabschieden.

Benachrichtigen Sie die Versicherungen

Hat der Verstorbene eine Lebensversicherung abgeschlossen, muss der Todesfall dem Versicherungsunternehmen unverzüglich mitgeteilt werden. Auch die Sterbeversicherung muss rechtzeitig informiert werden. Wird der Todesfall zu spät gemeldet, kann es zu Problemen bei der Auszahlung der Versicherungssummen kommen. Das Standesamt muss spätestens am nächsten Werktag über den Tod des Angehörigen benachrichtigt werden.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie mehr darüber, was Sie in den ersten Tagen nach einem Todesfall beachten sollten.

Wenn Sie noch mehr Informationen benötigen steht ihnen Alwin Paff Inhaber vom Bestattungsinstitut Joachim Männer Ingolstadt vertrauensvoll zur Verfügung.