Schlagwort-Archive: Bestattungsinstitut Männer

Die Weltraumbestattung

Für viele Menschen ist es der Lebenstraum einmal einen Flug ins All zu erleben. Leider ist dies nur für die wenigsten möglich. Seit geraumer Zeit gibt es jedoch die Möglichkeit seine Asche in den in die Umlaufbahn um die Erde transportieren zu lassen. Bei dieser Bestattungsform wir jedoch nicht

Die Weltraumbestattung, eine neue Art der Beisetzung.

die komplette Urne im Weltraum beigesetzt sondern 1g bis 7g. Die übrig gebliebene Asche wird dann in Deutschland auf dem heimischen Friedhof bestattet. Bei der Weltraumbestattung wird grundsätzlich eine niedrige Umlaufbahn gewählt, um Zusammenstöße mit zukünftigen Weltraummissionen zu vermeiden.
Manchmal werden die Kapseln gar nicht in eine Umlaufbahn gebracht, so dass sie nach sehr kurzer Zeit wieder in die Erdatmosphäre eintreten und wie eine Sternschnuppe auf den Weg zur Erde verglühen. Noch ist die Bestattungsform in Deutschland nicht zugelassen, dennoch wird sie von einigen Bestattern angeboten bzw. auch vermittelt.
Die bislang prominenteste Persönlichkeit, die wohl im Weltraum bestattet wurde, ist der Schauspieler James Doohan bekannt als “Scotty“ aus der Serie “Raumschiff Enterprise“, der 2005 verstorben ist. Weltraumbestattungen werden durchgeführt von dem Unternehmen Celestis Space Services. Auf Wunsch können wir, vom Bestattungsinstitut Joachim Männer aus Ingolstadt diese besondere Bestattungsform, für Sie oder Ihre Angehörigen organisieren. Rufen Sie uns einfach unter der Telefonnummer (0841) 97 53 23 an, oder kommen Sie einfach für ein unverbindliches Beratungsgespräch bei uns vorbei.

Die Baumbestattung

Wald im Gegenlicht

Die Baumbestattung ist eine noch relativ neue Bestattungsform.  Die Idee dazu hatte der Schweizer Ueli Sauter 1993, als er nach einer naturnahen Bestattung für seinen Freund suchte. Im Friedwald® erfand er die Bestattung und ließ sich die Idee sogleich in der Schweiz und in der EU patentieren. Seit kurzem gibt es nun auch andere Anbieter, wie Ruheforst®, die meist auch gewerblich agieren. Auch einige Friedhöfe bieten schon Baumbestattungen an.
Im Wurzelbereich eines Baumes wird immer nur eine Urne eingebracht, darum setzt dies die vorherige Kremation voraus.
Für die Beisetzung werden spezielle „Bio-Urnen“ verwendet, da diese besonders leicht abbaubar sind. Sargbeisetzungen sind aus Gründen des Trinkwasserschutzes in den Friedwäldern nicht möglich.
Entweder wird eigens für die Beisetzung ein neuer Baum gepflanzt oder ein bereits vorhandener Baum ausgesucht.
Natürlich ist eine anonyme Bestattung möglich oder eben auf Wunsch kann der Baum auch mit einer Namensplakette versehen werden. Die Angehörigen können einen Lageplan des Baumes, an dessen Fuß die Beisetzung erfolgt ist, erhalten. Bis zu 100 Jahre kann das Ruherecht in Friedwäldern und Ruheforsten betragen.
Was ein Vorteil sein kann, ist das die Ruhestätten nicht von den Angehörigen gepflegt werden muss. Und dennoch existiert auch hier ein Ort, an dem der Verstorbene von seinen Angehörigen „besucht“ werden kann, was sich natürlich positiv auf die Trauerbewältigung auswirken kann. Eins sollte man allerdings bedenken, dass der Beisetzungsort für eine Baumbestattung außerhalb gelegen und auch nur über Waldwege zu erreichen ist, was besonders älteren Menschen einen Besuch der Grabstelle erschweren kann. Die Kosten für eine Baumbestattung sind vom Träger und auch vom Standort des Baumes abhängig. Natürlich sind die Kosten für einen Einzel- oder Familienbaum höher, als wenn mehrere Aschen an den Wurzeln eines Gemeinschaftsbaumes ruhen. Man sollte die Kosten immer für den einzelnen Fall erfragen, da jeder Grabstättenträger hier so seine eigenen Regeln hat.