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Trauerbewältigung an Weihnachten -Eiskristalle Weihnachten

Die schönsten Rituale zur Trauerbewältigung

Den Toten an Weihnachten in die Mitte nehmen

Weihnachten ist ein Fest, das meist im Familienkreis gefeiert wird. Oft schon mit jahrelangen Traditionen. Umso schwieriger gestalten sich die Feierlichkeiten, wenn ein Familienmitglied nicht mehr dabei sein kann. Das erste Weihnachtsfest nach einem Todesfall ist das schlimmste, sagen die meisten. Denn ohne den geliebten Menschen zu feiern, das kann man sich einfach nicht vorstellen.

Viele Familien entwickeln deshalb Rituale, um Verstorbene trotzdem in ihre Mitte zu holen und ihnen an Weihnachten Platz zu geben. Rituale geben Sicherheit und eignen sich deshalb gut zur Trauerbewältigung. Bei diesen Ritualen kann es sich um Worte, Taten, oder Gegenstände handeln, die in die Feierlichkeiten integriert werden.

Den Toten nicht ausklammern

Beliebt ist beispielsweise ein Bild des Verstorbenen aufzustellen. Entweder auf dem Tisch, oder unter dem Weihnachtsbaum, als Zeichen dafür, dass man sich wünscht der andere wäre mit dabei. Oft kombinieren Angehörige das Bild noch mit einer brennenden Kerze.

Ebenso ist es zum Beispiel möglich den Platz, auf dem der Verstorbene normalerweise am Tisch saß, freizulassen, um die Lücke, die derjenige hinterlässt zu symbolisieren.

Bräuche weiterführen und neu erfinden

Hat der Verstorbene an Weihnachten einen bestimmten Brauch begangen? Hat er zum Beispiel immer gesungen oder etwas vorgelesen? Dann kann es helfen diesen Brauch weiterzuführen, um ein kleines Andenken an den verlorenen Menschen zu wahren.

Ebenso ist es aber auch völlig legitim einen neuen Brauch einzuführen. Beispielsweise ein Gebet für den Verstorbenen zu sprechen und ihn so in die Mitte zu nehmen. Um Verbundenheit zu zeigen, hat es sich außerdem eingebürgert an Weihnachten die Gräber der Verstorbenen Liebsten zu besuchen.

Rituale helfen bei der Trauerbewältigung

Wie – und ob – man den Tod in seine Weihnachtsfeier eingliedern möchte, das bleibt jeder Familie selbst überlassen. Kleine Rituale können aber helfen, die Trauer erträglicher zu machen. Wichtig ist, dass sich alle im Vorfeld darüber klar sind, was sich mit dem Tod des geliebten Menschen ändern wird und wie man Weihnachten feiern möchte. Miteinander reden ist hierbei unerlässlich. Nur so kann das Fest trotz allem harmonisch werden.

Mehr zum Thema Tod und Trauer erfahren Sie im Bestattungsinstitut Joachim Männer in Ingolstadt.

Das erste Weihnachtsfest nach einem Todesfall

Der Tod hat an Weihnachten in den Köpfen der Menschen keinen Platz. Weihnachten ist das Fest der Freude. Man lacht, singt, lebt jahrelange Traditionen aus und schafft gemeinsame Erinnerungen. Umso tiefer ist die Wunde, die ein Todesfall in die Weihnachtszeit reißt.

Plötzlich ist alles nicht mehr so, wie es einmal war, plötzlich ist ein Platz am Weihnachtstisch leer. Und plötzlich steht die Frage im Raum: Wie wird es sein, das erste Weihnachtsfest ohne den geliebten Menschen? Und vor allem: Wie soll ich mich verhalten?

Der Trauer Raum geben

Ihnen muss bewusst sein, dass das Weihnachtsfest nicht mehr so ablaufen wird, wie in den Jahren zuvor. Wenn der Verstorbene an Weihnachten immer eine Geschichte vorgelesen hat, dann kann das nicht ersetzt werden. Dementsprechend unklug ist es, zu versuchen das Thema Tod auszuklammern.

Binden Sie es stattdessen in die Feierlichkeiten ein. Wenn Sie im Familienkreis feiern, werden alle Menschen dasselbe fühlen. Hängen Sie nicht an alten Traditionen, sondern schaffen Sie neue. Zünden Sie beispielsweise eine Kerze an, sprechen Sie gemeinsam ein Gebet oder legen Sie ein Foto des Verstorbenen unter den Weihnachtsbaum.

Kommunikation

Keiner weiß, wie es Ihnen wirklich geht und was sie wollen. Wenn Sie an Weihnachten keine Anrufe wünschen, dann kommunizieren Sie das auch so. Haben Sie keine Angst davor, was andere denken könnten, wenn Sie Weihnachten alleine verbringen wollen. Wenn Ihnen das hilft, dann ist das vollkommen in Ordnung.
Sprechen Sie Ihre Sorgen und Ängste aus und überlegen Sie sich gemeinsam mit anderen eine Lösung. Tun Sie nichts, nur weil man es von Ihnen so erwartet.

Niemand will Ihnen etwas Böses

Trauer überfordert viele Mit-Menschen. Sie wollen helfen, wissen aber nicht wie. Nehmen Sie es Freunden und Familienmitgliedern nicht übel, wenn sie Sie mit Vorschlägen und Tipps überhäufen. Sie alle wollen nur das Beste für Sie.
Wenn es Ihnen zu viel wird, kommunizieren Sie das!

Wenn Sie noch mehr Informationen oder Rat benötigen steht ihnen Alwin Paff Inhaber vom Bestattungsinstitut Joachim Männer Ingolstadt vertrauensvoll zur Verfügung.

Weihnachtsgrüße trotz Todesfall?

„Frohe Weihnachten“, „Besinnliche Feiertage“, „Schönes Fest“ – Bunt bedruckte Weihnachtskarten gehören zu den Feiertagen wie Christbäume und Glühwein. Sie sind schnell gekauft, beschrieben und an diverse Freunde verschickt. Doch wie wünsche ich jemandem ein frohes Fest, der gerade versucht den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten?

Einem trauernden Menschen ein fröhliches Fest zu wünschen erscheint allein aus ethischen Gründen unrecht. Bevor Sie also eine Standardkarte verschicken, lassen Sie das mit den Weihnachtsgrüßen lieber gleich sein. Wollen Sie diesem Menschen aber eine Freude machen, dann gestalten Sie die Karte individuell.

So gestalten Sie eine Weihnachtskarte im Trauerfall

Zurückhaltende Formulierungen

„Ich wünsch dir ein super schönes Weihnachtsfest mit deiner Familie. Lass dich reich beschenken und genieße den Abend in vollen Zügen“ – Seien Sie ehrlich, eine solche Weihnachtskarte würden Sie in der Trauerphase nicht lesen wollen. Verzichten Sie auf überschwängliche Wünsche und Floskeln fürs Fest und formulieren Sie zurückhaltend.
Dazu gehört auch an der Trauer teilzunehmen und diese nicht auszuschweigen. Gute Satzanfänge sind beispielsweise „Trotz des traurigen Anlasses wünsche ich dir …“ oder „Auch in dieser schweren Zeit möchte ich dir, ….“. Lassen Sie den Empfänger spüren, dass er nicht alleine ist. Was genau der Inhalt des Textes ist hängt selbstverständlich vom zwischenmenschlichen Verhältnis ab.

Die richtige Karte

Ebenso wie bei den Formulierungen müssen Sie auch bei der Kartenwahl etwas dezenter sein. Tanzende Rentiere, lachende Weihnachtsmänner oder verspielte Schneemänner müssen ebenso wie knallbunte Farben im Regal bleiben.

Es gibt durchaus auch gedecktere Weihnachtskarten mit verschneiten Landschaften oder Mistelzweigen und Kerzen. Sie können auch ganz auf eine Karte verzichten und stattdessen ein paar Zeilen auf einem schönen Briefpapier schreiben.

Mir fehlen die richtigen Worte

Es ist absolut keine Schande, wenn Sie nicht wissen, wie Sie Ihre Wünsche fürs Fest angemessen formulieren. Bevor Sie den Gedanken an Weihnachtsgrüße ganz verwerfen, greifen Sie auf ein schönes Weihnachtsgedicht oder einen schönen Spruch zurück der Trost spendet.
Wichtig ist, dass Ihre Worte ehrlich sind. Nur dann werden sich Trauernde auch darüber freuen.

Sie möchten mehr über das Thema Bestattung erfahren? Wir vom Bestattungsinstitut Joachim Männer in Ingolstadt sind immer für Sie da.